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Oktober 2007 Archive

01.10.07

3 - Endlich im Louvre. "Mona Lisa" gegen Crêpes

Unser Abreisetag stand definitiv im Zeichen der Kultur. Schließlich wollten wir ja endlich ins „Louvre“ um genau die Gemälde zu sehen, die wir in Kunst schon lange und ausgiebig diskutiert hatten. Die Schlange vor dem wohl berühmtesten Museum der Welt war kürzer als erwartet, so dass wir uns nach kurzer Zeit schon in den „Denon“-Flügel auf die Suche nach der „Mona Lisa“ machen konnte. Oder auch „Jaconde“, wie sie auf Französisch heißt.



Das Finden war überhaupt kein Problem: Einfach den ganzen Japanern hinterher! Trotz Fotografierverbot blitzte es im kleinen Raum im Sekundentakt. Die Sicherheitsleute hatten genug Probleme die Menschenmassen zu dirigieren, so dass überhaupt jeder mal das Bild sehen konnte. Auch wir erhaschten einen kurzen Blick. Um so schöner war es für uns ein paar andere Gemälde zu bestaunen. Gerade „Der Schwur der Horatier“ oder „Das Floß der Medusa“ waren mit ihren vier Metern Bilddiagonale nicht nur beeindruckender als die „Mona Lisa“. Irgendwie hatte man allein vor der Arbeit des Künstlers, der sicher einige Tage auf Leitern vor dem Bild stand, sehr großen Respekt.
Später sind wir dann noch durch den „Richelieu“-Flügel gelaufen um uns dort die Werke anzuschauen. Nach ungefähr drei Stunden haben wir dann das Museum verlassen um uns noch auf die Suche nach dem größten Kaufhaus zu machen: Der „Galeries Lafayette“:



Sowas hat man einfach noch nicht gesehen. Eine riesige Kuppel an der Decke der großen Halle, kleine Logen und Balkonen mit Shops. Und die Anzahl an Stockwerken übertrifft ein Karstadt oder Hertie in München um einiges! Eigentlich wollten wir dort noch einen typischen französischen Crêpes essen. Aber leider gab es im Restaurant auf der höchsten Etage nichts landestypisches. Also entschieden wir uns zurück zur „Gare du Nord“ zu fahren, um uns dort in eines der kleinen gemütlichen Cafés zu setzen.
Schnell hatten wir dort auch etwas Schönes gefunden, und genossen dort noch die letzten Stunden bis zum Abflug.



Danach haben wir dann auch schon unser Gepäck vom Bahnhof abgeholt und sind mit dem RER zurück zum Flughafen gefahren. Nach einem sehr lange dauernden Check-In fielen wir dann erschöpft aber glücklich in die Sitze unseres kleinen Jets, der uns zurück nach München brachte.

2.2 - Vom Place de la Concorde bis zum Louvre

Nach dem Spaziergang über die Champs Élyzées gehts weiter: Einmal kurz durchschnaufen und weiter führte uns der Weg in den „Jardin des Tuileries“. Ein wunderschöner Garten, mit kleinem Teich und vielen Möglichkeiten sich einfach mal kurz in die Sonne zu legen.

Nach dem wir das „Louvre“ von außen bestaunen konnten mussten wir leider feststellen, dass es schon geschlossen hatte. Somit wurde das „Louvre“ kurzerhand auf den nächsten Tag verschoben. Statt dessen haben wir uns dann noch die Oper und das „Centre Georges Pompidou“ (oder wie es mit vollem Namen heißt: „Centre national d’art et de culture Georges Pompidou“ angeschaut.

So seltsam es auch von außen erscheinen mag, der Platz davor ist anscheinend ein beliebter Treffpunkt von Jugendlichen. Wir haben uns dort eine kleine Auszeit gegönnt und die späte Abendsonne in vollen Zügen ausgenutzt. Am Abend haben wir uns dann noch ein kleines aber feines Restaurant in Montmartre gesucht und dort den Abend genossen (leider nicht ganz so landestypisch mit Pizza). Da ein paar Andenken ja auch nicht fehlen durften, haben wir den Abend dann mit Souvenirshoppen enden lassen.

2.1.Auf dem Eiffelturm und Champs Élyzées

Am zweiten Tag waren wir erstmal sehr froh über das schöne Frühstück. Schließlich wäre selbst ein Frühstück bei McDonalds in Frankreich verdammt teuer geworden. Jedenfalls für einen Studenten und eine Schülerin :). Und schließlich muss man ja fit für das Sightseeing sein, das wir gleich mal fortsetzten. Am Vortag hatten wir den Eiffelturm nur aus der Ferne bei Nacht gesehen, diesmal wollten wir näher ran. Also ging es erstmal mit der Metro in Richtung Trocadéro, zum berühmten Palais de Chaillot.



Von dort aus hat man eine fantastische Sicht über die „Seine“ direkt auf den „Tour Eiffel“. Zu Fuß ging es dann zum Turm, vorbei an den Menschenmassen, die alle an den Aufzügen anstanden, um mit Hilfe der Treppen die erste und zweite Plattform zu stürmen. Genau :D Wir sind zu Fuß hoch. Anstrengend wars auf jeden Fall, aber der Blick hat uns wie so oft entschädigt. Ganz Paris lag vor uns und so wurde erstmal die Kamera voll geknipst.



Nach circa einer Stunden gingen wir dann wieder nach unten. Eigentlich haben wir uns vorgenommen die Treppen zu zählen. Aber irgendwann haben wir dann aufgehört. Nach einer kurzen Rast im kleinen Park neben dem Turm haben wir uns dann noch die „École Militaire“ und das „Hôtel des Invalides“ angeschaut. Beeindruckende Bauwerke, die bei dem schönen Wetter herrlich für uns Touristen präsentiert wurden. Nach einer kleinen Mittagspause bei französischen McDonalds-Clon „Quick“ ging es dann wieder in die Stadt: Diesmal gleich zum „Place Charles de Gaulle“ (früher „Place de l'Étoile“) um uns den Triumphbogen anzuschauen.



Nachdem wir ihn von allen Seiten begutachtet hatten, flanierten wir die „Champs Élyzées“ herunter und bestaunten französische Luxusgeschäfte. Über den „Grand Palais“ und den „Petit Palais“ ging es dann zum „Place de la Concorde“.



1.2 - Montmatre, Basilika Sacré-Coeur und Place du Tertre

Unsere Mägen machten uns aber schnell darauf aufmerksam, dass wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten. Also nichts wie zurück und einen Supermarkt gesucht. Schließlich war es Samstag, französischer Nationalfeiertag, und die Geschäfte machten in rund einer Stunde zu. Also auf Deutsch: Allerhöchste Eisenbahn. Ein Glück fanden wir einen Laden, in dem wir uns dann erstmal für die ganze Reise eindeckten.
Nach einer kleinen Erfrischung ging es dann in das Künstlerviertel „Montmartre“.



Nach einem kleinen Spießrutenlauf um scammende Afrikaner und aufdringliche Souvenir-Verkäufer konnten wir endlich die berühmten Treppen zur Basilika „Sacré-Cœur“ hinauf. Dort oben genossen wir die fantastische Aussicht über die ganze Stadt.



Nach einem kleinen Rundgang auf dem höchsten Punkt von Paris, dem sogenannten „Butte“, ging es dann erstmal über den „Place du Tertre“.




Dann wurde es schon langsam Zeit und wir nahmen die nächste Métro zum Trocadéro, da wir dort das Feuerwerk sehen wollten.
Leider hatten mehrere Pariser genau die gleiche Idee, also entschieden wir uns für ein kleines Plätzchen an der „Seine“. Auf den Eiffelturm hatten wir von dort zwar eine herrliche Aussicht, nur leider verschwand der Feuerwerk hinter den Häuserfassaden.




Aber immerhin hatten wir die Stimmung genossen und haben den wunderschönen Eiffelturm gesehen, der nicht nur beleuchtet war, sondern zur Feier des Tages auch mit Stroboblitzern zum Funkeln gebracht wurde.
Der Heimweg stellte sich als etwas mühsam heraus. Die Métro war in weiser Vorahnung von der Polizei geschlossen worden. Zu sehr hatte man Angst, die Menschenmassen würden sich bei einem Gemenge um einen Platz in den kleinen Zügen tottrampeln. Also ging es zu Fuß zurück ins Hotel. Unsere Füße litten sowieso schon sehr unter dem Trip, aber so beansprucht wie bei der Heimreise wurden sie danach nie mehr. Im Laufschritt gings zurück zum Hotel, da dieses um 2:00 zu machte.
Geschafft haben wir es natürlich trotzdem, und so ging der erste Tag für uns zu Ende.

1.1 - Ankunft am Flughafen und Notre Dame

Morgens um 10 gings dann an den Münchner Flughafen. Online eingecheckt ging schnell, der Abflug verzögerte sich allerdings deutlich. Der Luftraum über Paris musste wohl wegen einiger Kampfjets, die dort die Parade unterstützen, etwas eingeschränkt werden und somit konnte unser Flugzeug erst mit einer Verspätung starten und laden.



Aber was solls, wir sind ja schließlich im Urlaub. Der Flughafen „Charles de Gaulle“ hat mich auch zuerst einmal umgehauen. Hier wurde wohl in den 70er Jahren probiert, möglichst futuristisch zu bauen. Und was soll ich sagen: Es ist ihnen gelungen. Dieses Prinzip aus Satelliten und Zentralbereichen, Rolltreppen die kreuz und quer übereinander ragen ist einfach atemberaubend. Dann schnell das Gepäck abgeholt und ab gings in die RER. Das ist dort so etwas wie bei uns in München die S-Bahn. Nur das es dort maximal 4 Linien gibt, die im Prinzip nur die Aussenbezirke abdecken. In Paris selber wird natürlich stilecht Metro gefahren. Unser Hotel lag direkt an der „Gare du Nord“. Absolut perfekt und zentral. Erst einmal wurde eingecheckt und das reservierte Hotelzimmer bezahlt. Leider bestätigte sich hier ein Vorurteil: Ohne Grundkenntnisse Französisch hat man es in Paris nicht leicht.



Der Mann an der Rezeption sprach kein Wort Englisch und Deutsch mal sowieso nicht. Aber ich hatte ja zum Glück in der Schule einige Jahre lang gut aufgepasst. :) Das Zimmer haben wir dann sehr schnell wieder verlassen, schließlich wartete die Stadt der Liebe auf uns. Als erstes haben wir uns eine Metro-Tageskarte gekauft, die für Jugendliche an Wochenenden und Feiertagen besonders billig ist. Dann gings erstmal zum Notre-Dame.



Einfach Wahnsinn dieses Bauwerk! Gerade die filigranen Verzierungen an dem mächtigen Dom machen einem erst klar, was für ein Kunstwerk dieses Gebäude eigentlich ist. Die Schlangen zum Rauf- und Reingehen waren derart voll, dass wir uns gegen einen genaueren Blick von innen entschieden haben und statt dessen erst einmal die „Seine“ in Augenschein genommen haben.



Bei herrlichen Temperaturen und Sonnenschein haben wir dann genau vor der „Île de la Cité“ eine kleine Rast gemacht.

Motivation: Billige Hotels in Paris, Lufthansa betterFly-Angebote, wieso also nicht in die Stadt der Liebe?

Eigentlich war ein Städtetrip ja schon mal ganz lange überfällig. Auch wenn ich früher nicht weit weg von der französischen Grenze gewohnt habe, war ich nie bis in die Hauptstadt gekommen. Also was lag näher als im Sommer 2007 mal den Schritt nach Paris zu wagen? Conny war auch gleich Feuer und Flamme für die Idee, also gings an planen.



Als erstes stand die Wahl des geeigneten Verkehrsmittels auf dem Programm. Mangels Auto kam das schon mal nicht Frage, und auch der Zug fiel schnell durch. Die schnellen ICE/TGV Verbindungen fuhren leider erst ab Stuttgart, so dass mal als Münchner kräftig in die Röhre schaut. Auch die lange Reisedauer erwies sich ganz schnell als K.O.-Kriterium. Da wir maximal drei Tage für den Trip aufbringen konnten, hätte uns die An- und Abfahrt quasi einen ganzen Tag gekostet. Ein Drittel des ganzen Urlaubs im Zug? Nö. Und so teuer ist Fliegen auch nicht. Also wurden schnell mal einschlägig bekannte Billigflugsuchmaschinen angeschmissen, und das Resultat hat mich selber überrascht: Am billigsten flogen wir tatsächlich mit der Lufthansa. Die betterFly-Angebot brachten uns für 99€ von München nach Paris und zurück. Und eine Stunde Flugzeit waren auch absolut in Ordnung. Das Hotel haben wir uns über paris30.com ausgesucht. Das ist ein ganzes Service-Portal auf dem man billige Hotels für Großstädte finden kann. Auch Prag, London oder Lissabon sind dort unter eigenen Homepages vertreten. Unser Hotel wurde noch schnell bei Hotelbewertungsseiten gegengecheckt und dann kurzerhand reserviert. Der Trip konnte kommen. Als Abreisetag hatten wir uns zufälligerweise auch noch den französischen Nationalfeiertag ausgesucht. Ein absoluter Glücksfall! Patriotisch wie die Nachbarn sind, hören sie die Franzosen an solchen Tagen nicht nur Reden im Fernsehen an, sondern böllern auch ordentlich Raketen in die Luft und lassen einiges an Paraden durch die Hauptstadt fahren.

Reisebericht: Paris - Die Stadt der Liebe

Dieser Reisebericht erzählt von unserem Städtetrip nach Paris im Sommer 2007. Alles über die Idee in die schöne französische Hauptstadt zu fahren, die schönsten Sehenswürdigkeiten und alles Interessantes über das schönste Museum der Welt gibts hier:


Motivation: Billige Hotels in Paris, Lufthansa betterFly-Angebote, wieso also nicht in die Stadt der Liebe?

1.1 - Ankunft am Flughafen und Notre Dame

1.2 - Montmatre, Basilika Sacré-Coeur und Place du Tertre

2.1.Auf dem Eiffelturm und Champs Élyzées

2.2 - Vom Place de la Concorde bis zum Louvre

3 - Endlich im Louvre. "Mona Lisa" gegen Crêpes

Günste und preiswerte Hotels in ganz Europa!

Urlaub ist ja immer ganz toll, aber leider auch nicht immer billig. Deswegen war ich damals schon bei unserer Paris-Reise auf der Schnäppchenjagt. Gefunden hab ich dabei folgende Seite: http://www.engrande.com/. Dort gibt es ein ganzes Netzwerk von billigen Hotels, die sich alle die Obergrenze bei ~30€ (auch manchmal Pfund *g*) setzen. Reservieren kann man online und man sieht sofort den Preis. Inklusive Google-Maps Lageplan. Hotels gibts in folgenden Städten:

Amsterdam (http://www.amsterdam30.com/)
Barcelona (http://www.barcelona30.com/)
Berlin (http://www.berlin30.com/)
Dublin (http://www.dublin30.com/)
London (http://www.london30.com/)
Madrid (http://www.30madrid.com/)
Mallorca (http://www.mallorca30.com/)
Paris (http://www.paris35.com/)
Prag (http://www.prague30.com/)
Rome (http://www.rome30.com/)
Sevilla (http://www.sevilla30.com/)
Valencia (http://www.30valencia.com/)


Ich habs ausprobiert und war begeistert.

Meine eigene Weltkarte - besuchte Länder der Welt

Ich hab in meinem Leben wohl doch noch nicht soviel gesehen... Jedenfalls musste ich das einsehen, als ich meine eigene Weltkarte gesehen habe:
Unter http://world66.com/ könnt ihr euch eure eigene Weltkarte erstellen lassen. Rot eingefärbt werden genau die Länder, auf denen man schon mal einen Fuß gesetzt hat.



create your own visited country map

Bei mir:
Tunesien, Österreich, Belgien, Deutschland, Italien, Niederlande, Slovenien, Schweiz, Kroatien, Frankreich, Luxemburg, Spanien, Griechenland, Lichstenstein.

Zum Abschluss gibts dann auch noch das Verhältnis von besuchten Ländern zu existierenden Ländern. Natürlich ist das nicht so sinnvoll, da Lichtenstein genau soviel zählt wie die USA.

visited 14 countries (6%)

Naja, da geht noch was ...
Finden tut ihr das ganze unter http://world66.com/ >> MyWorld66 >> Visited Countries

09.10.07

Billigflüge bei Condor - Fliegenpreise - Billig um die ganze Welt

Es ist mal wieder soweit!

Condor startet wieder ihre Billigflugaktion und lässt die Preise purzeln. Ab morgen 11.10.07, 10:00 Uhr kann man bis 13.10.07, 23:59 Uhr Flüge buchen, die komplett mit Steuern, Fuel Charge nur 29€ einfach kosten.
Das heisst: Für ~ 58€ einen Roundtrip buchen ist nicht unmöglich!

Hier der Link: http://www.fliegenpreise.de/fp/index.jsp

100.000 Flüge stehen wohl zur Auswahl und unbestätigten Aussagen fliegen die Flugzeuge diesmal nach:


TENERIFFA SUED
MADRID
HERAKLION
GRAN CANARIA
ISTANBUL/SABIHA GOEKCEN
BARCELONA
ROM/FIUMICINO
MALLORCA
FUERTEVENTURA
LANZAROTE
KOS
ANTALYA

Ich werd auch mal schaun, ob was für mich dabei ist!
http://www.fliegenpreise.de/fp/index.jsp
Schaut auf jeden Fall auch mal die Reiseberichte an:

Reisebericht Paris
Reisebericht Fuerteventura

14.10.07

Zurück aus dem Irland-Praktikum - Steffis Bilderabend

Nach zweimonatiger Abwesenheit ist unsere Irland-Praktikantin Steffis wieder zurück aus Cork in Bayern. Da es leider während ihres Auffenthalt nicht so ganz mit dem Bilder-Uploaden geklappt hat, musste das natürlich nachgeholt werden.

Hier geht zur Gallerie: -> Klick <-

Und so haben wir uns dann bei Irish Coffee und jeder Menge Süßigkeiten ihre Abendteuer auf den "Wishing Steps", der "Witches Kitchen" und den Haus Avenmore zeigen lassen.
Die Bilder vom Bilderabend und den rasanten Autorennspiel-Session gibts hier:


Zum Nachlesen nochmal ihr Blog, dass sie während ihrer 2 Monate in Irland geführt hat.
http://stephanie-shamrock.myblog.de/

Viel Spaß.

29.10.07

Eigene Bildergalerie für die Homepage - Pixlie

Jeder der eine eigene Homepage hat, möchte ja auch gerne Bilder online stehen. Grauer Text ist auf Dauer einfach zu langweilig.
Aber wie macht man das am besten? Es gibt ja Bildercommunities wie Sand am Meer, aber irgendwie will man „seine“ eigene Galerie.

Zu erst habe ich mir meine eigene programmiert. Ist zwar ein bisschen Aufwand, und braucht auch etwas Zeit aber funktioniert. Das Ergebnis kann man unter http://www.funnys-home.de sehen.

Nur leider war es nicht gerade benutzerfreundlich. Das Hochladen dauerte ewig. Und so habe ich nach kurzen Suchen die perfekte Lösung gefunden: Pixlie.

Diese Galerie ist einfach genial, da sie keine eigene Datenbank braucht. Die Bilder werden per FTP einfach hochgeladen und den Rest macht das PHP Skript selber.
Die Templates sind relativ leicht anzupassen und passen jetzt super zu meinem Design.

Sieht doch super aus: Meine Galerie

Hier könnt ihr euch das ganze ja mal anschauen: http://www.pixlie.de
Pixlie - Die kostenlose Bildergalerie

Pixlie Addon - Zufallsbilder für die eigene Homepage

Das mir die Pixlie-Bildergalerie sehr gut gefällt ist ja kein Geheimnis mehr. Das habe ich ja schon einmal geschrieben.
Leider fehlen aber ein paar kleine Gimmicks, aber das sollte ja kein großes Problem sein. Ich hatte mir schon immer ein kleines Modul gewünscht, dass mir ein paar Vorschaubilder per Zufallsgenerator auf die Startseite stellt.
Aber wie soll man das anstellen? Pixlie liest ja schließlich nur Verzeichnisse auf dem Webspace ein.

Es gibt keine Datenbank in der alle Bilder gelistet sind, wie also soll man an Zufallsbilder gelangen?
Die Lösung liegt im so genannten „/cache“ Verzeichnis von Pixlie. Dort liegen alle Bilder die schon einmal geschaut worden. Durch diese Technik spart das Skript Zeit, da die Vorschaubilder nicht bei jedem Anschaun generiert werden müssen.

1. Schritt:
Und genau da setzt mein Modul ein. *g* Ich lese einfach mit dem PHP Befehl „glob("./cache/tn_*")“ alle Bilder im „./cache/“ Verzeichnis ein, die mit „tn_“ beginnen. Das sind nämlich Thumbnails, also die kleinen Vorschaubilder.

Jetzt muss ich mir nur noch per Zufall drei dieser Bilder aussuchen und diese anzeigen.
Fertig sind die Zufallsbildchen.

2. Schritt:
Bilder alleine sind natürlich stinklangweilig. Natürlich sollte man per Klick auf das Bild auch auf die zugehörige Gallerie kommen. Hierbei kommt einem wieder Pixlie mit seinem hervorragenden Sortiersystem entgegen. Alle kleinen Bilder im „./cache/“ Verzeichnis heißen nämlich:

tn_[ORDNER]_[DATEINAME].jpg

zum Beispiel:

tn_[2007.09.24] Wiesn_CIMG1799.JPG

Löscht man nun einfach das „tn_“ vorne, und alle nach dem letzten „_“ bleibt nur noch der Ordnername übrig, in dem die Bilder liegen. In diesem Fall wäre das

[2007.09.24] Wiesn

Diesen Namen muss man jetzt nur noch an folgenden Link anhängen:

pixlie.php?action=showgallery&pfad=

In dem Fall also

pixlie.php?action=showgallery&pfad=%5B2007.09.24%5D+Wiesn

Und fertig =)

3. Ausgeben
Das ist natürlich jetzt einfach. Man muss nur noch per IMG Befehl das Bild ausgeben und darum einen A Link machen. Das sollte kein Problem sein.

Fertig sieht das Skript dann so aus:

<?php

$filename=glob("./cache/tn_*");

srand(microtime()*1000000);
$zufallszahl = rand(1,sizeof($filename));

$link=str_replace(substr($filename[$zufallszahl],strrpos($filename[$zufallszahl],"_")),"",substr($filename[$zufallszahl], 11))

?>

<a href="http://funnys-home.de/conny/galerie.php?action=showgallery&pfad=<?php echo $link;?>" target="_parent"><img src="<?php echo $filename[$zufallszahl];?>" border="0"></a>

<br/>
<center>
<font size="1" face="arial">
<?php echo $link;?>
</font>
</center>

5.2 - "Houmt Souk": Handeln und die Tricks der Händler

Die Tricks der Händler waren aber einfach genial, nur der Vollständigkeit halber geben wir hier einmal die gängigen Taktiken preis, die bei uns fast alle angewendet wurden:

- Der Händler ruft einen Lockpreis aus, der gar nicht mal so schlecht klingt. Sobald man näher kommt, wird auf einmal die Währung von Dinar in Euro geändert, was dem 1,7-fachen entspricht und auf einmal gar nicht mehr so billig ist.
- Ein absoluter Spottpreis in Dinar wird einem zugerufen, bei dem man sofort zuschlagen muss. Kommt man näher wird die Währung auf einmal in eine fiktive „Wüstenwährung“ geändert, zum Bespiel „Dinar Berber“ und ein Umrechnungspreis von 1:100 genannt. Hier braucht man dann eigentlich gar nicht mehr zu handeln, diese Leute wollen einen ganz bestimmt über den Tisch ziehen.
- Ein Händler rennt auf dich zu und tut so als würde er dich schon kennen, weil er ja im gleichen Hotel (das er am Armband erkannt hat) arbeitet. Er bietet einen recht teuren Preis gewährt einem dafür aber Rabatte im Hotel auf Quad-Touren oder Paragliding. Natürlich hat dieser Kerl das Hotel noch nie von innen gesehen und arbeitet nicht dort. Aber immerhin lustige Idee.

Natürlich gibt es aber auch genau das Gegenteil, nämlich Händler die einem beim Handel nicht übers Ohr hauen und dabei genau so viel Spaß haben wie man selbst:
Bei einem Händler drückten wir den Preis von 300 Dinar auf 25. Zwischendurch wollten wir allerdings fast schon aufgeben, weil wir einfach nicht vom Fleck kamen. Der Tunesier sah wohl unsere Verzweiflung und motivierte uns, doch noch weiter zu handeln, da „wir ja fast schon beim Endpreis wären“. War witzig, vielleicht hatte er die echte Resignation mit gespielter verwechselst.
Mit einem anderen Händler verhandelten wir ebenfalls sehr lange, konnten uns seinen Preis aber leider nicht leisten, weil ich noch Geld für das Taxi zurück brauchte. Es kam zu folgendem Dialog:

V: „17 Dinar?! Bist du verrückt?! Wie soll ich davon meine Kinder ernähren, die Waren selber kostet doch schon 18 Dinar! Du bist ein Kapitalist.“
P: „Tut mir ja auch Leid, aber ich hab nur noch 20 Dinar, und 8 Dinar kostet das Taxi zurück ins Hotel, ich kann dir nicht mehr als 12 geben.“
V: „12? ..mhm.. 12 ist gute Preis, abgemacht“

Genau so war es. Und das machte einfach Spaß. Geendet hat der Tag dann mit der Rückfahrt zum Hotel und einer kleiner Runde O.C. California. Handeln schlaucht aber auch. Wird ja nicht umsonst als „Volkssport Nummer eins“ bezeichnet.

5.1 - "Houmt Souk" Souvenir Shopping auf dem arabischen Markt

Nach unserem Rollerabendteuer war schnell klar, dass wir der Hauptstadt noch einen Besuch abstatten mussten. Beim ersten Mal sind wir ja nur schnell durchgefahren und hatten den Hafen besichtigt.
Und was bot sich da besseres an, als einen Markttag zu nutzen. Schließlich hatten wir den Markt in Midoun ja schon bewundern können und uns beim Souvenir-Kauf bewusst zurückgehalten. Es musste ja auch noch ein bisschen Geld für Shoppingtour Nummer zwei übrig sein.

Hingekommen sind wir natürlich mit dem Taxi. Das ist sowieso der beste Weg auf Djerba von A nach B zu kommen. Es gibt zwar Buslinien, diese kosten aber nicht viel weniger als ein geteiltes Taxi.

Das Taxi war schnell gefunden, und auch wenn wir diesmal satte 8 Dinar auf den Tisch legen mussten, kamen wir halbwegs sicher in Houmt Souk an. Der Markt war ungefähr so groß wie der in Midoun, vielleicht ein bisschen größer, aber eigentlich fast enttäuschend wenn man bedenkt, dass Houmt Souk die Hauptstadt der ganzen Insel ist. Dafür ist dieser Markt wesentlich mehr in verschiedene „Abteilungen“ unterteilt. Es gibt einen Markt nur für Klamotten, einen für Shishas und wesentlich mehr Sachen aus Porzellan, wie magische Kamele und Aschenbecher.
Was ebenfalls auffiel: Es gab im Gegensatz zu Midoun verhältnismäßig wenig Stände mit gefälschten Klamotten, allerdings immer noch mehr als genug.

Unser Verhandlungsgeschick konnten wir gleich unter Beweiß stellen, denn diesmal wollten wir ja unseren Mangel an Mitbringsel beheben: Ein magisches Kamel war natürlich Pflicht und Conny wollte unbedingt einen Aschenbecher für ihre Eltern als Mitbringsel haben. Der Käufer schien bereits von vorherigen Verhandlungen leicht mitgenommen: Er verzog sich zum „Handel über die Preis“ erstmal an ein schattiges Plätzchen um dann meinen knallharten Forderungen sehr schnell nachzugeben. Für einen echten Spottpreis gehörten uns die beiden Sachen und wir mussten sie natürlich noch heil nach Hause bringen.
Weit aus weniger Glück hatten wir beim Kauf der Shishas. So etwas muss ja wohl sein, wenn wir schon aus einem arabischen Land wiederkommen. Und eine für uns beide langte da auch nicht, natürlich wollte jeder von uns eine haben. Also haben wir uns erstmal zwei schöne Exemplare ausgesucht und gedacht, wir würden den genannten Preis des anderen Händlers schnell drücken können, wenn wir nicht nur eine kaufen. Weit gefehlt: Zuerst war der Händler noch freundlich und machte Witze mit uns, später wurde die Sache ziemlich ernst *g*
Ich glaube wir sind locker dreimal wieder vom Stand weggegangen und haben unsere Kaufabsichten zurück genommen, um beim Zurückkommen einen niedrigeren Preis zu erlangen. Über zehn Mal wurde der Umfang vom Angebot geändert (beide, eine alleine, mit Kohle, ohne Kohle, mit Zange) und der Preis wollte einfach nicht fallen.

Minimum eine Stunde zog sich dieses Spielchen hin und am Ende konnten wir die Verfassung des Keramik-Händlers verstehen. Geeinigt wurde sich nachher auf einen halbwegs akzeptablen Preis, wobei wir danach einfach platt waren. Aber immerhin hatten wir unsere Andenken zu halbwegs passablen Preisen ergattert.

4.2 - Die Vespatour "Houmt Souk“"

Danach entschlossen wir uns eine kleine Rundreise über die Insel zu drehen. Weiter ging es auf der Straße in Richtung der Hauptstadt „Houmt Souk“. Der Weg war relativ leicht zu finden, wir mussten nur einmal umdrehen weil wir falsch gefahren waren. In der Stadt angekommen stellten wir unser Rollerchen erstmal ab und erkundeten zu Fuß erstmal den alten Handelshafen. Kaum zu glauben, dass hier einst die großen Schiffe aus Rom und Karthago ankamen und ihre Güter abluden. Heute ist der Hafen nicht mehr ganz so belebt und dient eher als Startpunkt für die „Piratenschiffe“, Ausflugsboote, die zur „Flamingoinsel“ fahren. Aber einen Besuch ist der Hafen dennoch wert gewesen.

Dummerweise haben wir erstmal alle Verkehrszeichen ignoriert und sind die einzige Einbahnstraße in die falsche Richtung gefahren... Das haben wir allerdings auch erst gemerkt, nachdem wir schon durchgefahren waren. Aber immerhin erklärten sich dadurch die ungläubigen Gesichter der Djerbi, die uns merkwürgid lächelnd zu gewunken hatten.

Bevor es auf den Weg nach Hause ging, mussten wir noch einen kleinen Tankstop machen – und stellten mit einem Seufzer fest, dass das Benzin hier spottbillig ist: Vollgetankt wurde für 2€, ein Traum, wenn man das mal mit Deutschland vergleicht! Und so gings dann entlang der Küste nach Hause. Zwischendurch fuhren wir noch kurz rechts ran: Wir hatten eine Herde wilder Flamingos gesichtet und wollten sie aus der Nähe beobachten. War zwar nicht ganz einfach, da der Strand an der Seite relativ sumpfig war, aber wir sind bis auf circa zehn Meter an sie heran gekommen.

Als wir schon fast zurück am Hotel waren, traute sich Conny dann auch mit dem Roller herumzudüsen: Ganz in der Nähe von unserem Yati Beach haben wir ein Übungsgelände entdeckt. Denn auf den tunesischen Straßen zu fahren ist nicht jedermanns Sache. Seit dem ist auch sie mit dem Rollervirus infiziert und möchte unbedingt einen kleinen Roller haben. Ich hätte mit Sicherheit nicht dagegen!

4.1 - Die Vespatour "Mosque de Fadlhoun"

Tolles Wetter und keine festen Pläne? Hervorragende Ausgangssituation um das Hotelpersonal endlich mal nach einem fahrbaren Untersatz zu fragen. Wir hatten beide vorher in unserem ganzen Leben noch keinen Roller unter den Füßen, also warum nicht einmal was Neues ausprobieren? Das Leihen von Vespas ist mit deutschen B-Führerschein überhaupt kein Problem, eigentlich braucht man den Lappen nicht mal. Dabei hatten wir ihn doch extra deswegen mitgenommen!

Ein Nummernschild hatte der rollende Rasermäher erst gar nicht. Und an so etwas merkwürdiges wie „Helmpflicht“ erinnerte sich der Vermieter zwar vage, riet uns aber auf Grund der Temperaturen davon ab: „Helm nur in Winter, Sommer zu warm!“
Der Roller selber war funktionsfähig, wenn man mal von den Blinkern absah. Aber die fristen auf Djerba sowieso eher ein Schattendasein. Das Abbiegen war nicht schwer, denn Kreuzungen gab es quasi überhaupt nicht, da der Verkehr nur über Kreisel geregelt wird.

Da ich der erste Fahrer war, gings mit null Erfahrung auf die tunesischen Straßen: Eine teilweise asphaltierte zweispurige Piste, die an den Rändern bröselig in den Sand überläuft und die problemlos von den Einheimischen vierspurig befahren wird. Und es tummelte sich alles darauf: Von Fußgängern über Pferdekutschen bis hin zu Eselkarren, Fahrradfahrern, Rollern und Mofas, Reise- und Linienbussen, Taxis und die normalen tunesischen Autos. Und alles kreuz und quer. Und mittendrin war ich mit Conny hintendrauf. Und was soll ich sagen: Es hat einfach nur Spaß gemacht.

Mit knappen 70 Sachen gings dann erstmal nach Midoun. Den Weg dorthin kannten wir schon von unserem ersten Ausflug per Taxi und ich konnte mich erstmal an die Technik gewöhnen. Als Ziel hatten wir uns die „Mosque de Fadlhoun“ ausgesucht: Eine ehemalige Moschee ganz in Weiß mitten in der Pampa. Ein Ort der Ruhe und Besinnung wie sie in vielen Internetberichten und Foren genannt wird. Und genau so war es auch: Mitten in der staubigen Nachmittagshitze stand auf einmal ein schneeweißes, windschiefes Gebäude das an Schönheit nicht zu übertreffen war. Wir umrundeten sie ein paar Mal zu Fuß und schossen etliche Fotos. Außerdem nutzten wir die kleine Pause, um mal ein bisschen Wasser zu tanken, was in der Hitze unumgänglich war.

3 - Midoun

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Gleich am zweiten Tag, also nicht mal einen Tag nach der Akklimatisierung, haben wir uns nach Midoun gewagt. Die Stadt im Osten der Insel ist die nächste Siedlung, die wir von unserem Hotel aus erreichen konnten. Und da an diesem Tag auch noch Markt war, hatten wir mehr als nur einen Grund, den ersten Ausflug in dieses Städtchen zu starten.
Los ging es direkt vor den Türen unseres Hotels. Einfach hinstellen, ein bisschen doof in die Gegend schauen und ab und zu mal die Hand heben, und schon hält der nächste Taxifahrer.

In einem Auto, das es durch keinen westlichen TÜV mehr schaffen würde, ging es dann wohl klimatisiert (sprich: Alle Fenster offen, und schnell fahren) nach Midoun. Geschwindigkeitsbegrenzungen werden genauso wie eine eventuelle Gurtpflicht mal grob ignoriert, denn Zeit ist Geld und so geht’s ab über die Wüsteninsel. Eine Polizeikontrolle (in der auch nur gefragt wurde, wo der Fahrer herkommt und wo er hinfährt) kamen wir in Midoun an und wurden auch gleich auf dem Markt raus gelassen. Die Kosten für die Fahrt: vernachlässigbar. Ein Deutscher Taxifahrer hätte uns dafür höchstens bis zur nächsten Straßenecke gebracht!

Und dann begann das Schauspiel: Von allen Seiten kommen die Wüstenfüchse und probieren einem die neuesten Nike-Schuhe aus „echtem Kamelleder“, „echte“ Dolce&Gabbana Hemden und sonstige Ware anzudrehen.
Spaß macht es auf jeden Fall, auch wenn man leider mit seinem „All-Inclusive“ Band sofort als Tourist und somit mögliches Kaufs-Opfer erkenntlich ist. Man sieht überall die fliegenden Händler mit ihren uralten Peugeot Kastenwägen und langen Gewändern.

Eine Regel muss man aber unbedingt beachten: Handeln ist absolute Pflicht. Den ersten Preis akzeptieren beleidigt nicht nur den Verkäufer, sondern leert auch die Urlaubskasse, denn er ist mehr als Übertrieben. Sogar von der Reiseleitung bekamen wir den Tip: Ein zehntel des Erstpreises ist völlig in Ordnung! Und gute Preise sind mit Verhandlungsgeschick immer zu erzielen.

Allerdings erforderte so manches Wortgefecht ein gutes Durchhaltevermögen.
Schaut euch mal meine "Handeltipps" im Bericht zu "Houmt Souk" an. Dann seit ihr bestens vorbereitet.
Immer wieder musste man sich umdrehen und weggehen, um beim nächsten Vorbeigehen einen niedrigeren Preis angeboten zu bekommen, und immer wieder wird man beschimpft wie der böseste Kapitalist. Und das alles nur damit man sich am Ende auf einen Preis einigt, bei dem der Käufer ein Schnäppchen macht und der Verkäufer richtig Geld verdient. Die Atmosphäre muss man natürlich genießen. Nie wird man je wieder in einem europäischen Land so ein buntes Treiben erleben.

Der Heimweg erwies sich wider Erwarten als kleines Geduldspiel: Die Taxis reichten nicht für alle Urlauber, die vom Markshopping wieder zurück in die All-Inclusive-Burg wollten. Hier konnte man nicht einfach die Hand heben und das erstbeste Taxi nehmen, hier war rücksichtloses Handeln gefragt.

Dieses Verhalten mussten wir uns allerdings erst von den Einheimischen abschauen, die alle ganz einfach an ihr Taxi herangekommen sind: Auf den Orts-Einfahrts-Kreisel stellen und dem erstbesten (langsam fahrenden) Taxi die Hintertür aufreißen und einsteigen. Ging einfach nicht anders. Aber immerhin hatten wir dann eine entspannte Rückfahrt vom anstrengenden Markt-Shopping!

2 - Sidi Mahres Calimera Yati Beach - unser Hotel

Nach dem anstrengenden Schwimmen, Tauchen und faul in der Sonne liegen musste natürlich ein leckeres Essen her – und das war absolut in Ordnung. Oft gewarnt haben wir beide natürlich besonders darauf geachtet. Die Hotelleitung versicherte uns aber, dass ausschließlich mit Trinkwasser gekocht würde. Unsere Mägen haben demnach auch keinerlei Schäden vom Essen davon getragen – im Gegenteil, die wir erinnern uns gerne an die lecker Büffets zurück. Aufpassen sollte man hingegen bei den Getränken. Diese werden landestypisch auf arktische Temperaturen heruntergekühlt. Und bei 40°C im Schatten macht sich eine 10°C kalte Cola besonders gut im Bauch. Hier sollte man auf jeden Fall aufpassen.

Der Pool wirkte im Gegensatz zum Meer fast eiskalt, bot aber die Möglichkeit des ausgiebigen Schwimmens ohne sich nachher den Sand abwaschen zu müssen und zusätzlich konnte man sich hier mal richtig abkühlen. Und planschen ließ es sich dort auch super. Die Muscheln am Strand waren eine Rarität: Ich hatte zwar nicht so großes Glück wie Conny, die fand eine wunderschöne, riesige Muschel gleich zu Beginn des Urlaubes fand, die sich im Sand versteckt hatte, doch dafür hatte ich mehr Spaß beim Buddeln. Bis zum Wasser hinunter zu graben gehörte schon immer zu meinen Spezialitäten. Und auch beim Sandburgen-Bauen waren wir ganz vorne mit dabei.

Und so bestand ein Chill-Tag meistens aus dem morgendlichen Frühstücken gefolgt von einem herrlichen Vormittag in der Sonne am Strand. Mittags noch im Sand zu liegen erwies sich als zu anstrengend, da es einfach viel zu heiß war und wir uns keinen Sonnenstich holen wollten. Es schien schon seinen Sinn zu haben, dass die Einheimischen eine Siesta einlegen. Genau das machten wir dann auch: Den Einheimischen gewisse Dinge nachzumachen erwies sich in vielen Fällen (zum Beispiel beim Taxi fahren) als sehr nützlich. Genug Beschäftigung für unsere Mittagspause hatten wir dabei: Die komplette erste Staffel von O.C.,California und mein Laptop sorgten für fürstliche Unterhaltung in den Mittagsstunden. Nachmittags ging es dann wieder an den Strand, oder zur Abwechslung mal an den Pool.

Natürlich haben wir auch ein kleines bisschen das Animations-/Sportprogramm genutzt und waren ein bzw. zweimal Beachvolleyballspielen. Am Abend nutzten wir dann die Tanzmöglichkeiten, die die Animation anbot: Eben ein netter Ausklang für einen schönen Tag.
Aber an drei Tagen haben wir auch ordentliche Ausflüge gemacht. Dazu könnt ihr hier mehr lesen.

1 - Djerba - Eine Reise in die Wüste

Nachdem wir beide noch nie den afrikanischen Kontinent besucht hatten, ging es dieses Mal spontan nach Tunesien. Genauer gesagt auf die größte Insel von Nordafrika: Djerba. Das Buchen war mal gar nicht so einfach. Das Budget war leider etwas begrenzt, gerade für eine Schülerin ohne Nebenjob ist eine Woche „All inklusive“ mal gar nicht so einfach zu realisieren. Aber nach einigen Tarifverhandlungen und der Einsicht, dass ein Italien- oder Griechenlandurlaub auch nicht viel billiger ist (sondern zum Teil unerklärlicherweise sogar teurer!), haben wir uns dann für eine Woche in das „Calimera Yati Beach“ eingemietet. Die Vorfreude wurde im Vorhinein zwar von ein paar Impfungen getrübt, änderte aber nichts daran, dass wir voller Erwartungen im August endlich am Münchner Flughafen standen und unserer Abreise entgegen fieberten.


Der Hinflug war perfekt. Nichts ging schief (im Gegensatz zum Rückflug) und bis auf ein überkommunikatives Kind auf dem Fensterplatz neben uns kamen wir relaxt nachts um eins in Tunesien am Flughafen von Djerba an.

Das Hotel war absolut spitze. Man hört ja doch eine Menge von schnell verfallenden Bettenburgen, die sich an den Strand drängen. Unser Hotel gehörte definitiv nicht dazu und hatte seine vier Sterne absolut verdient. Das Zimmer hatte sogar noch ein Hochbett dabei. Wir hätten also durchaus mit weiteren Personen anreisen können. Die im Zimmer bedienbare Klimaanlage haben wir gleich mal ausprobiert, denn sogar nachts war es ziemlich warm (geschätzt 25-30 Grad).

Das Hotel ist ein Familienhotel. Nicht jedermanns Sache, aber wir haben uns eigentlich nie von der Animation gestört gefühlt. Zu schön war es doch am herrlichen Sandstrand, keine 20 Meter vom Hotel entfernt, an dem man keine Aufforderungen zum Wasserballspielen oder Volleyball hören konnte. Keine viel befahrene Straße, kein halber Urwald zwischen Zimmer und dem gelb-weißen, feinen Strand ohne obligatorische Steilklippen, Dreck oder Tiere wie Seeigel oder Quallen, die einen vom Baden abhalten könnten.

Unser Meer fiel auf geschätzten 30 Meter nur knappe 2 Meter ab, so dass man sehr weit hinein gehen konnte. In diesem Bereich war das Wasser absolut klar und hatte leichte karibische Züge. Auch wenn wir uns von dieser Region nochmal persönlich überzeugen müssen. Die Temperatur des Wassers reichte von „Badewannenwarm“ bis „absolut angenehm“, so dass man sich auf den 30 Metern genau den Punkt heraussuchen konnte, der einem am besten gefiel.
Etwas weiter vorne im tieferen Wasser konnte man sogar tauchen. Wer ein bisschen die Luft anhalten kann, konnte einigen Fischen hinterher schwimmen. Wir hatten uns extra vorgenommen, eine Unterwasserkamera mitzunehmen, aber die haben wir in letzter Sekunde vergessen. Sehr schade.

30.10.07

Besuch an der Eliteuniversität München

Damit wir auch mal einen kleinen Blick über unseren Tellerrand machen können, gings gester an die TU München.

Hier mal die Bilder von unserer Aktion:

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