Eine Flugreise und ein angekündigter Fluglotsen-Streik sind eine gefährliche Mischung
Die Sommerpause in urlaubstechnischer Sicht neigt sich ihrem Ende, denn in wenigen Tagen steht der erste Trip der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2011 in die Tschechische Republik an. Doch in letzter Sekunde könnte mir das Schicksal noch einen Strich durch die Rechnung machen, denn die Fluglotsen scheinen die Nase gestrichen voll zu haben und drohen mit einem Streik. Bereits gestern stimmten 95,8% der teilnehmenden Gewerkschaftsmitglieder für den Arbeitskampf. Für den heutigen Tag sind Diskussionen der Vorstandsschaft geplant, wann und in welcher Form den Lohnforderungen Nachdruck verschafft werden soll. Erste Gerüchte sprechen für einen Aussetzung des Flugbetriebes am Donnerstag, von sechs bis zwölf Uhr. Sollten im Laufe der nächsten Tage keine Lösungen in Sicht sein, mache ich mir doch ein wenig Sorgen um meinen Flug.
Im Großen und Ganzen habe ich bis jetzt in Sachen Flugannullierungen oder -verschiebungen bisher wirklich großes Glück gehabt. Auf durchgeführte 114 Flügen kommen nur zwei Flüge, die wegen der ersten großen Aschewolke im Jahr 2010 nicht statt fanden. Zwei weitere Flüge wurden durch Verschiebungen für mich so unbrauchbar, dass ich dringend Ersatz brauchte.
Im jetzigen Fall sehe ich der Sache aber noch recht locker entgegen. Erstens ist ein Flugstreik wesentlich besser planbar als ein unkontrolliert spuckender Inselvulkan und zum zweiten werde ich dieses Mal mit der Lufthansa unterwegs sein, so dass ich hier auf gutes Krisenmanagement hoffe.
Selbstverständlich dürfen mir aber trotzdem die Daumen gedrückt werden!
Ich drücke! :-)
Auf dich ist einfach Verlass!